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		<title>Bezirk Backnang: Neues</title>
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		<description>Neues aus dem Bezirk</description>
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			<title>Bezirk Backnang: Neues</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 30 Apr 2012 09:43:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Balance – Zwiespalt zwischen Beruf, Freizeit und Familie</title>
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			<description>Zweiter Abend der Reihe &quot;was ist noch echt in dieser Welt?&quot; am Fr. 4. Mai in der Matthäuskirche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die wöchentliche Arbeitszeit von Arbeitnehmern ist in den letzten 200 Jahren drastisch reduziert worden. Im Jahr 1825 mussten Arbeiter nicht selten über 80 Wochenstunden arbeiten, verteilt auf sieben Tage in der Woche. Heute sind etwa 40 Stunden pro Woche Standard. Ein erfreulicher sozialer Fortschritt.<br /><br />Freilich: Bei verkürzter Arbeitszeit sind die Aufgaben für die einzelnen spürbar gewachsen: In immer kürzerer Zeit soll mit Hilfe technischer Unterstützung immer mehr geleistet werden. Ständige Erreichbarkeit und Rufbereitschaft werden vielfach vorausgesetzt. Viele Menschen empfinden die beruflichen Anforderungen als extremen Stress, manche halten den Belastungen nicht stand und fühlen sich leer und ausgebrannt. Burnout ist mittlerweile eine weitverbreitete Diagnose.<br /><br />Wer dauerhaft etwas leisten will und soll, muss immer wieder auch entspannen, innerlich zur Ruhe kommen und auf diese Weise auftanken und Kraft schöpfen. Wie kann das gelingen in einer Gesellschaft, die so sehr auf Leistung fixiert ist bis in die privaten Bereiche, bis in Familie und Freizeit hinein? Wie können wir als Einzelne und als Gesellschaft zu einer gesunden Balance finden?<br /><br />Zu einem Abend unter dem Thema „Balance – Zwiespalt zwischen Beruf, Freizeit und Familie“ lädt die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Backnang ein auf Freitag, 4. Mai 2012, 18.00 Uhr in die Matthäuskirche in Backnang, Häfnersweg 82. Die Veranstaltung ist Teil der diesjährigen Reihe von „Kirche im Dialog“. Als Referentin für diesen Abend konnte Brigitte Schäfer gewonnen werden. Brigitte Schäfer, ausgebildete Industriemechanikerin sowie Diplom-Theologin und Diplom-Psychologin, ist als Freiberuflerin beratend tätig mit den Schwerpunkten Stress und Wertemanagement.<br /><br />Im Anschluss an den Vortrag besteht bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen. Eine Rückfrage- und Gesprächsrunde mit der Referentin schließt sich an. Die Veranstaltung endet um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:43:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kirchengemeinde stellt Jugendreferentin an</title>
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			<description>Jessica Blickle ist neue Jugendreferentin in Burgstall - engagierter Förderkreis ermöglicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als die Evangelische Kirchengemeinde Burgstall überlegte, wie es mit ihrer Jugendarbeit weitergehen sollte und es mangels geeigneter Leute in den eigenen Reihen unausweichlich schien, einen Profi zu engagieren, gründete man einen Förderkreis Jugendarbeit. Er sollte die erforderlichen Finanzmittel bereitstellen. In erstaunliche kurzer Zeit kam ein Kreis von 13 Dauerspendern zusammen, der die Mittel für eine Anstellung zu 20 Prozent garantierte. Man prüfte verschiedene Möglichkeiten und entschied sich schließlich für eine Kooperation mit der Paulinenpflege. Jessica Blickle stellte sich im Kirchengemeinderat vor. Und alle waren sich sofort einig: die ist es. <br />Jessica Blickle ist, wie man heute neudeutsch sagt, eine toughe Frau. Blond, zierlich, 27 Jahre jung, von Beruf Sozialpädagogin. In Hemmingen managet sie im Auftrag der Paulinenpflege Winnenden ein Jugendhaus. <br />Mitte Oktober 2011 ging es dann los. Neben ihrer Aufgabe in Hemmingen konnte Jessica Blickle zunächst nur vier Wochenstunden für Burgstall erübrigen. Das erscheint wenig. Aber Jessica Blickle nutzte die Zeit, schrieb drei Konfirmandenjahrgänge an und lud zu einem ersten Treffen ein. Es gelang. Acht junge Leute schauten vorbei, äußerten ihre Wünsche und ließen sich auf die Sache ein. Fortan traf man sich im 14tägigen Rhythmus. Der Jugendkreis Burgstall war geboren.<br />Andere Dinge kamen hinzu. So begleitete Jessica Blickle die Freizeit der Konfirmandinnen, setzte sich mit den Jungscharmitarbeitern zusammen, verschaffte sich einen Überblick über den Ort und seine Besonderheiten. Sie will herausfinden, was in Burgstall möglich ist.<br />Jetzt, ein halbes Jahr nach dem Start, wurde zusammen mit dem Förderkreis Bilanz gezogen. Jessica Blickle wird im Juni auf 20 Prozent aufstocken. Der Wünsche sind noch viele in Burgstall: ein eigenes Angebot für Mädchen, Mitarbeiterschulung, vielleicht sogar ein Schritt in Richtung offene Jugendarbeit. Jessica Blickle, da ist sich Thomas Ludwig, der Vorsitzende des Kirchengemeinderats sicher, wird das schaffen.<br />In Backnang, Oppenweiler, Sulzbach und Murrhardt gibt es ähnliche Modelle der Kooperation, zum Teil mit Kommunen oder diakonischen Einrichtungen. In Zeiten knapper Finanzmittel lässt sich nur durch übergreifende Zusammenarbeit professionelle Jugendarbeit durchführen. ]]></content:encoded>
			<category>Personen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 23:43:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Man kann doch was</title>
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			<description>Vikare machen wichtige Erfahrungen in der Gemeindearbeit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Man schafft’s immer wieder“, sagt Stefan Brender, Vikar der Markus-Kirchengemeinde. Zusammen mit den Kindergartenleiterinnen Birgit Werthwein und Claudia Schaaf hat er ein Taufelternseminar angeboten und dabei über die theologische Bedeutung der Taufe referiert. Vielleicht das Wichtigste, das er wie Miriam und Frederik Guillet sowie Gundula Reinshagen „lernen“ ist, dass Gemeindeglieder ihnen zusprechen und sie loben. 
Seit März 2011 sind die Vier im Kirchenbezirk Backnang und absolvieren ihr zweijähriges Vikariat, das mit der zweiten Dienstprüfung abschließt. Zunächst ist das Lernfeld Schule dran. Alle haben sie ein vierstündiges Deputat an zwei verschiedenen Schulen. Ein erfahrener Kollege oder Kollegin begleitet die ersten eigenen Unterrichtsversuche. 
Das andere Lernfeld ist die Gemeinde, der sie jeweils zugeteilt sind, und die sie umfassend kennen lernen sollen. Wobei das Kennenlernen gleich in eigene Versuche übergeht. So betreut Miriam Guillet in Großaspach eine Mädchenjungschar und leitet die Mitarbeiter an. Ihr Ehemann Frederik widmet sich in Allmersbach der Kinderkirche. Und Gundula Reinshagen organisiert in Sulzbach eine Gemeindefahrt nach Berlin. 
Bei all den neuen Erfahrungen tut es gut, sich regelmäßig als Vikars-Team zu treffen. Man besucht sich gegenseitig im Gottesdienst, nimmt wahr, wie’s der andere macht und gibt motivierende Rückmeldung. Das führt zusammen, so dass man dann auch die Freizeit gerne miteinander verbringt. Erstaunt waren alle Vier, dass sie sofort von alt eingesessenen Kollegen als gleichwertiges Gegenüber wahrgenommen wurden. Kein unten oder oben, hier Vikar, dort Pfarrer. Und, so sagt Miriam Guillet, „viele erfahrene Kollegen machen ihren Beruf gern.“ Das motiviert. 
Für April haben sich die Vier ein gemeinsames Projekt vorgenommen. Die Männer, die sich sonst in den Gemeinden eher zurückhalten, sind im Blick. Unter dem schönen Titel „Route 29“ wollen sie eine Wanderung von Schwäbisch Hall nach Murrhardt anbieten. Das sind, deshalb der Titel, etwa 29 Kilometer. Am 12. Mai soll es morgens losgehen. Gegen Abend will man am Ziel sein. Eine Herausforderung für die Vikare wie die Teilnehmer.]]></content:encoded>
			<category>Personen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 23:29:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Halbstark...</title>
			<link>http://evkbz-bk.de/nachrichten.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=847&#38;cHash=ef11726bc85bb9e8a0119e6c03dd7148</link>
			<description>oder echt stark? - verankert sein in Gott.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 0.11cm; margin-bottom: 0cm">Kennen Sie den Unterschied? Nun, die Halbstarken erkennt man daran, dass sie laut und spektakulär durch die Straßen ziehen, das Training in der Halbliterklasse auch öffentlich vornehmen und alles, was ihnen in die Quere kommt, anpöbeln. Von Emanzipation und Weltfrieden scheinen sie nicht viel zu halten. Und Respekt ist ein Fremdwort, das in ihrem Wortschatz nicht vorkommt. Spaß macht was laut ist. Stark machen die Clique und die Flasche. </p>
<p style="margin-top: 0.11cm; margin-bottom: 0cm">Wie ich darauf komme? Nun, der Mai, der in Kürze beginnt, gehört ja auch in die Kategorie „Halbstark“. Man singt ihm nach, dass, sobald er gekommen ist, die Bäume ausschlagen. Typisch halbstark! Vielleicht liegt auch deshalb am 1. Mai überall Toilettenpapier herum, wegen der halbstarken Ausschläge?! Also, aufgepasst! Es kann gefährlich werden in den nächsten Tagen! </p>
<p style="margin-top: 0.11cm; margin-bottom: 0cm">Und die echt Starken? Die erkennt man gar nicht. Oder kaum. Sie müssen ja niemandem was beweisen. Denn sie wissen um ihre Qualität. Und die muss man nicht jedem vorbeikommenden Zeitgenossen aufdrängen. </p>
<p style="margin-top: 0.11cm; margin-bottom: 0cm">Wer echt stark ist, ruht in sich. Oder noch besser: Er ist verankert – nicht nur in sich sondern außerhalb seiner selbst, in Gott. Wer nur in sich selbst ruht, läuft Gefahr, sich wie ein Brummkreisel um die eigene Achse zu drehen. Wer seinen Halt außerhalb seiner selbst hat, der ist gehalten. Vielleicht fühlt er sich selber gar nicht so stark. Vielleicht traut er sich gar nicht zu, alle Widrigkeiten des Lebens meistern oder irgendwie die Welt retten zu können. Möglicherweise kann er sich auch nicht alles leisten – oder er kann sich viel mehr leisten, als er sich leisten will. Und die Öko-Bilanz ist wichtiger als die PS-Klasse. Aber noch wichtiger sind das Vertrauen und die Verbindung zu seinem Anker, zu Gott: Ja, sicherlich gibt das die Kraft und innere Stärke, um auch in ganz schwachen Stunden, an ganz trostlosen Tagen – wenn man das Gefühl hat die Bäume und andere Zeitgenossen schlagen nach einem aus – nicht am Leben zu verzweifeln. Echt stark: „Du, Gott, bist meine Zuversicht und Stärke. Die Hilfe in den Nöten, die mich getroffen haben.“ Du, Gott, bist der Anker außerhalb meiner selbst und doch ganz fest in mir.</p>
<p style="margin-top: 0.11cm; margin-bottom: 0cm">Vielleicht kennen Sie solche Volltreffer, die einen wie Blitze aus heiterem Himmel niederstrecken. Gut, wenn man dann nicht nur in sich selber ruht oder in Halbstarkenmanier versucht zurückzuwettern sondern wirklich seinen Halt bei Gott hat, in echt gehalten ist. Aus diesem Vertrauen wachsen Trost, Gelassenheit und echt starke Zuversicht. </p>
<p style="margin-top: 0.11cm; margin-bottom: 0cm">Also, wenn sie demnächst mal wieder durch Straßen und Maiwälder streifen und von ausschlagenden Bäumen oder anderen Zeitgenossen getroffen werden, dann denken sie doch an den „Haltegott“, der Sie hält, tröstet und behütet! Er verleiht Zuversicht und Stärke und damit große Widerstandsfähigkeit für die Alltage. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 23:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Neuer Finanzchef gewählt – Bezirkssynode tagte</title>
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			<description>Karl Wägerle als neuer Bezirksrechner gewählt - Claudia Brenner für 25 Jahre kirchlichen Dienst...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zweimal im Jahr tritt die Bezirkssynode zusammen. Sie ist das Forum, um Grundsatzfragen des kirchlichen Lebens zu beraten. Die gewählten Vertreter aller evangelischen Gemeinden des Kirchenbezirks Backnang treffen ferner wichtige Entscheidungen in Finanz- und Personalfragen, die über die Belange der einzelnen Gemeinden hinausgehen.
Dicht gedrängt hingen sie im Foyer des Gemeindezentrums an der Decke: weiße Luftballons, die die Mitarbeiter des Evangelischen Jugendwerks den Teilnehmern der Bezirkssynode anboten. Auf kreative Weise wollte man auf die vielfältige Arbeit des Jugendwerks aufmerksam machen. Nach dem Arbeitsbericht des Jugendwerks dankte Dekan Wilfried Braun allen Mitarbeitern und würdigte insbesondere Jugendreferentin Claudia Brenner für 25 Jahre kirchlichen Dienst. Wenn auch die Luftballons mit einem Kärtchen versehen dem Abheben überlassen wurden, die Bezirkssynode blieb mit ihren Beschlüssen auf dem Boden der Tatsachen. Wichtigster Beschluss sicherlich, dass Karl Wägerle aus Abstatt mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger von Kirchenbezirksrechner Hermann Bubeck gewählt wurde. 
An der Ausstattung des Sakralraumes im neuen Klinikum Winnenden will sich der Kirchenbezirk gemeinsam mit den Dekanaten Waiblingen und Schorndorf beteiligen. 
In wohltuender Weise gestaltete Wilfried Braun seinen Dekansbericht nicht als eine Leistungsschau der zurückliegenden zwölf Monate, sondern ließ Betroffenheit anklingen, sensibilisierte für die Arbeitsbelastung kirchlicher Mitarbeiter, warb für Gemeinschaftssinn im Kirchenbezirk und stellte Fragen. Einerseits, so führte Dekan Braun aus, muss man in den nächsten Jahren weiterhin mit knappen Finanzmitteln auskommen und auch die Kürzungen des sog. Pfarrplanes umsetzen, andererseits sind erfreuliche Initiativen „von unten“ zu beobachten. Hier lobte er die Bemühungen der Kirchengemeinden Waldrems, Oppenweiler und Burgstall bei der Anstellung eines Jugendreferenten. Im Blick auf sich selbst schloss Dekan Braun: „Dass viele mitdenken und darauf bedacht sind, mir den Dienst zu ermöglichen und zu erleichtern und auch begangene Fehler nachzusehen, das tut einfach gut.“ Äußerst sympathische Töne in einem Dekansbericht!]]></content:encoded>
			<category>Synode</category>
			<category>Personen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 23:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Er liest uns die Leviten</title>
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			<description>Gedanken zum Hirtensonntag - Der gute Hirte, Trost und Herausforderung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ich hoffe, dass er uns die Leviten lesen wird.“ Können Sie sich an diesen Satz im Zuge der Bundespräsidentenwahl erinnern? Von der Person, die das höchste Amt des Staates innehat, wird Kritik und Mahnung erwartet. Es wurde dabei auch auf Joachim Gaucks früheren Beruf Bezug genommen: Pastor, - ein lateinisches Wort, das eigentlich Hirte bedeutet. Bemerkenswert, dass Politiker von diesem „Hirten“ an oberster Stelle auch Widerspruch erwarten!
<br />Der morgige Sonntag ist der „Sonntag vom guten Hirten“ – und damit ist nicht der Bundespräsident, sondern Gott gemeint. Meist wird der Psalm 23 gebetet: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.“ In diesem wohl 3000 Jahre alten Gebet lobt jemand die Fürsorge Gottes im Bild vom Schafhirtenleben – er hat ihn als seinen Hirten erlebt. Wir spüren seine große Dankbarkeit für das momentane Lebensgeschick - auch seine Einsicht, dass es teilweise unverdientes Glück ist. Zwar gab es auch schwierige Zeiten, aber im Moment geht es ihm leicht über die Lippen: „Und ob ich schon wanderte im tiefen Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“ Die positiven Erlebnisse sind die Grundlage für sein Vertrauen, dass er auch in kommenden Schwierigkeiten Gottes Fürsorge erleben wird, die die eigenen Lebenskräfte stärkt. <br /><br />
Wer gerade in Not ist, hätte wohl gern jemanden, der voller Fürsorge schnell den Weg zu besseren Umständen weist. Vielleicht ist das derzeit der Wunsch von ehemaligen Mitarbeitern bei Schlecker oder verschiedenen Solarfirmen. Wer aber gerade gute Zeiten erlebt, empfindet die Vorstellung, dass Gott ihn voller Fürsorge leitet, womöglich unter seiner Würde: ich bin doch kein dummes Schaf, ich kann selber für mich sorgen.<br />&nbsp;<br />
„Ich hoffe, dass er uns die Leviten lesen wird“ - ein Wunsch an den Bundespräsidenten. Können wir uns vorstellen, Gott als eine Instanz zu sehen, die uns „die Leviten liest“? Da wären wir jedenfalls ernst genommen in unserem Wissen um Gut und Böse, in unserer Entscheidungsfähigkeit. Ob Gottes Fürsorge auch darin besteht, dass wir Denkanstöße erhalten für ein gesundes Gemeinwesen? Die Profeten des Alten Testaments befassen sich intensiv mit Problemen in ihren Staaten. Der Profet Micha formuliert seinen Denkanstoß im Auftrag Gottes so: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was Gott von dir fordert: nichts als Recht tun und Güte lieben und aufmerksam mitgehen mit deinem Gott. (Micha 6,8)<br /><br />
Am „Sonntag vom guten Hirten“ dürfen wir uns der Fürsorge Gottes vergewissern. Für den einen kann es persönliche Tröstung in schwerer Zeit oder Ermutigung zur Dankbarkeit in guter Zeit sein. Für einen anderen kann sie „Levitenlesen“ sein: Handle nach meinen Maßstäben. 
<br />Pfarrerin Elke Gebhardt, Backnang]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die verlorenen Worte Jesu</title>
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			<description>Eine kleine Blütenlese bemerkenswerter Jesusworte, die nicht Eingang in das neue Testament gefunden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Hast du deinen Bruder gesehen, so hast du deinen Gott gesehen.<br />Was einer für sich Schönes will, das soll er auch für den Nächsten wollen.</i><br /><br /><br />Solche und andere &quot;verlorene&quot; Worte finden wir in zahlreichen Zeugnissen der Kirchenväter und in Handschriften der frühen Christenheit. In der Tat wurden die Worte Jesu noch über viele Jahrzehnte nach der Abfassung und Kanonisierung des Neuen Testamentes einzeln weiter gegeben bevor sie dann durch die Aurorität der Heiligen Schriften nach und nach verdrängt wurden und in Vergessenheit gerieten. 
Auch aus der Zeit vor der Abfassung der Evangelien kennen wir diese Weitergabe einzelner Jesusworte in Spruchsammlungen, wie der Logienquelle &quot;Q&quot; oder dem apokryphen Thomasevangelium.
Die Echtheit dieser &quot;verlorenen&quot; Worte Jesu ist durchaus vergleichbar mit denen der kanonischen Evangelien. Auch hier unterscheiden Fachleute die Worte Jesu, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Nazarener zurückgehen von denen, die ihm offensichtlich in den Mund gelegt wurden, wahrscheinlich um eine bestimmte Absicht des Evangelisten oder früherer Redaktionsschichten zu befriedigen. 
Die von der Forschung festgelegten Prinzipien können aber auch auf andere Schriften angewendet werden. Die frühe Abfassung, die Glaubwürdigkeit des Autors, die besondere Lesart oder die Originalität des Zeugnisses weisen dann auf einen Zusammenhang mit der Lehre Jesu hin, die seine Urheberschaft wahrscheinlich machen. 
Zu beweisen ist diese freilich nicht, genausowenig wie im Neuen Testament. Nur genießt dieses auf Grund seiner Kanonisierung eine viel höhere Bedeutung. Wer sich dem Reiz der Worte aber nicht verschließt, wird den Geist des Rabbis aus Nazareth dennoch in ihnen wiederfinden und sie als wunderbare Ergänzug zu den Worten der Bibel lesen. <br /><br />Eine kleine Blütenlese soll Ihnen hier Geschmack an den Worten machen. Sie stammen vor allem aus der schon klassischen Sammlung von Benedikt Godeschalk (Die versprengten Worte Jesu), dem Thomasevangelium oder aus anderen Zeugnissen der frühen christlichen Literatur.<br /><br />
<ul><li>Wie ihr gütig seid, so wird man auch zu euch gütig sein. <i>(Clemens von Rom, Roman. I,13,).</i></li><li>Es spricht der Herr: Siehe, ich mache das Letzte wie das Erste. <i>(Barnabasbrief 6,13)</i></li><li>Die mich sehen und mein Reich ergreifen wollen, die müssen mich unter Trübsal und Leiden in Besitz nehmen. <i>(Barnabasbreif 7,11).</i></li><li>Werdet kluge Geldwechsler, das eine verwerfend, das Gute aber behaltend. <i>(Clemens Alexandrinus, Stromata I,28).</i></li><li>Bittet um das Große, und das Kleine wird euch hinzugegeben werden und bittet um das Himmlische, und das Irdische wird euch hinzugegeben werden. <i>(Origenes, de oratione 2).</i></li><li>Wer bei mir ist, der ist beim Feuer; wer von mir ferne ist, der ist fern vom Reich. <i>(Origenes, Homilia in Jeremiam 20,3 vgl. Thomas Ev. 82).</i></li><li>Um der Schwachen willen ward ich schwach und um der Hungerden willen hungerte ich und um der Dürstenden willen dürste ich. <i>(Origenes, in Matth. 13,2).</i></li><li>Betrübt nicht den heiligen Geist, der in euch ist und löschet nicht das Licht, das in euch angezündet ist. <i>(Pseudo-Cyprianus, de aleator. 3).</i></li><li>Das Schwache wird durch das Starke gerettet werden. <i>(Judicum Petri 26).</i></li><li>Trachtet nach Glauben und Hoffnung, durch welche erzeugt wird die Liebe zu Gott und Menschen, die das ewige Leben gibt. <i>(Macarius, Homilia XXXVII, initio.).</i></li><li>Es spricht Jesus: Ich trat auf inmitten der Welt und erschien ihnen im Fleische und fand alle trunken und keinen unter ihnen fand ich dürstend und meine Seele ist betrübt über die Menschenkinder, dass sie blind sind in ihrem Herzen und nicht sehen, arm und ihre Armut nicht kennen. <i>(Papyrus Grenfell &amp; Hunt, Logion I,3 vgl. auch Thomas Ev. 28).</i></li><li>Ein Prophet ist nicht willkommen in seiner Heimat und der Arzt verrichtet keine Heilungen an seinen Bekannten. <i>(Papyrus Grenfell &amp; Hunt, Logion I,6).</i></li><li>Selig sind die, welche über das Verderben der Ungläubigen trauern. <i>(Syr. Didascalie, ed. Achelis und Flemming V.15)</i></li><li>Hast du deinen Bruder gesehen, so hast du deinen Gott gesehen. <i>(Clemens von Alexandrien, Strom. I, 19)</i></li><li>Wenn ihr das Kleine nicht bewahrt habt, wer wird euch das Große geben? Ich sage euch: wer im Keinsten treu ist, der wird auch im Großen treu. <i>(Clemens, Rom. II,8,5).</i></li><li>Als der Herr von jemand gefragt wurde, wann das Reich kommen werde, sagte er: Wenn die Zwei eins werden, das Äußere wie das Innere, das Männliche zusammen mit dem Weiblichen, weder männlich noch weiblich sein wird. <i>(Clemens, Rom. II,12,2).</i></li><li>Die Heiden sind gerechtfertigt mehr als ihr. <i>(Apostol. Konstitutionen II,60).</i></li><li>Was einer für sich Schönes will, das soll er auch für den Nächsten wollen. <i>(Pseudo-Clement. Homilien 7,4).</i></li><li>Schwitzen soll das Almosen in deinen Händen, bis du erkannt hast, wem du es geben sollst.<i> (Didache I,6).</i></li><li>Des Menschen Sohn kam heute und fand das Verlorene. <i>(Clemens Alex. Strom.IV,6,35).</i></li><li>Wer seinen Bruder haßt, verjagt und ihm keine Beachtung schenkt, den wird Gott verachten und verwerfen. <i>(Epistola Apostolorum, 38).</i></li><li>Jesus sprach: Erkenne, was du vor Augen hast und was dir verborgen ist, wird dir enthüllt. Denn es gibt nichts Verborgenes, das sich nicht offenbaren wird. <i>(Thomas Ev. 5).</i></li><li>Jesus sprach: Ich werde euch geben, was kein Auge gesehen und was kein Ohr gehört und was keine Hand berührt und was kein menschlicher Geist sich je erdacht hat. <i>(Thomas Ev. 17).</i></li><li>Die Schüler sprachen zu Jesus: Sage uns, wie wird unser Ende sein? Jesus sprach: Habt ihr denn den Anfang entdeckt, dass ihr das Ende sucht? Denn wo der Anfang ist, dort wird auch das Ende sein. Selig, wer seinen Platz am Anfang behält, er wird das Ende kennen und den Tod nicht erfahren. <i>(Thomas Ev. 18).</i></li><li>Jesus sprach: Liebe deinen Bruder wie deine Seele, hüte ihn wie die Pupille deines Auges. <i>(Thomas Ev. 25)</i></li><li>Jesus sprach: Werdet Vorübergehende! <i>(Thomas Ev. 42).</i></li><li>Jesus sprach: Wer das ganze All kennt und kennt sich selbst nicht, der kennt das All nicht.<i> (Thomas Ev. 67).</i></li></ul>
<b>Quellen:<br /></b>Die Versprengten Worte Jesu, Benedikt Godeschalk, Hyperion-Verlag, Freiburg, 1959<br />Das Thomas Evangelium, übersetzt von Christoph Greiner, Genius-Verlag Oberstaufen, 1998<br /><br /><b>Weitere Texte</b> des frühen Christentums finden Sie im Internet unter:<br /><link http://www.glaubensstimme.de/ _blank>http://www.glaubensstimme.de/</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 14:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Szenen einer Ehe</title>
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			<description>Die Performance &quot;Szenen einer Ehe – ökumenisch&quot; schildert Erfahrungen konfessions- verschiedener...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><b><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">Performance <br />Szenen einer Ehe – ökumenisch<br />Texte und Geschichten zur konfessionsverbindenden Liebe</span></b></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">Ein in Deutschland einmaliges Projekt, das die Erfahrungen und Geschichten von Menschen, die aus verschiedenen Konfessionen kommen und gemeinsam durchs Leben gehen, in der Öffentlichkeit </span>präsentiert, kommt zu seiner Aufführung.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">Am <b>1. Mai 2012, 18.00 Uhr</b> wird die Performance in der Evangelische Matthäusgemeinde, Häfnersweg 82, <b>Backnang</b> und </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">am <b>17. Mai 2012, 20.00 Uhr</b> in der Tulla-Realschule, </span>Tullastr. 25, <b>Mannheim</b> (Zentrum Ökumene auf dem 98. Deutschen Katholikentag) </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">zu sehen sein.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">„Erinnern Sie sich noch an Ihre Hochzeit? Gab es Kommentare von Verwandten, von Freunden? Wie ging es in Ihrem Glaubensleben weiter?“, waren z. B. Fragen, die die Theaterpädagogin Nicole Huber aus Backnang im Laufe ihrer Recherche an kirchennahe aber auch kirchenfernere Paare und Familien quer durch Deutschland stellte. Die Antworten aus den offenen und sehr persönlichen Gesprächen bieten ein vielfältiges und differenziertes Bild. Ebenso zu Wort kommen die Hauptamtlichen mit ihren Erfahrungen.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">Die Erlebnisse der Menschen, manchmal in einem Satz auf den Punkt gebracht – manchmal in einer kleinen Geschichte erzählt, werden ergänzt durch eine Fotoserie aus dem Ehealltag.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">Eine Bewegungssequenz zeigt das Kennenlernen, in dem jeder mit seiner eigenen Persönlichkeit den anderen wahrnimmt und Freude am anderen hat. Können zwei aufeinander zugehen und zusammenkommen, ohne etwas von sich aufzugeben? Eine andere Bewegungssequenz nimmt das „Positionen einnehmen“, etwa bei Diskussionen in den Blick. Bekannte Trausprüche werden poetisch eingefügt.</span></p>
Das Ergebnis? Eine überraschende, amüsante, nachdenkliche und versöhnliche Mischung von Texten, Tanz, Theater, Bildern und Musik, die den Zuschauer mit allen Sinnen ansprechen wird, präsentiert von einem ökumenischen Team. Am besten, Sie schauen sich die Performance selbst an!]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 21:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Auf der Suche nach Sinn</title>
			<link>http://evkbz-bk.de/1059.html</link>
			<description>Prof. Siegfried Zimmer geht der Frage nach dem Sinn, der Suche nach Befriedigung und den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 20:44:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Warum ist Ostern am 8.April?</title>
			<link>http://evkbz-bk.de/nachrichten.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=842&#38;cHash=4ff5f3a86b4d572f0a6629f4ce45dcdc</link>
			<description>Wie kann es bei uns Ostern werden?</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.35cm">Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p style="margin-bottom: 0.35cm">warum ist Ostern am 8. April? Oder – in anderen Jahren - am 15. April oder am 31. März? Was gegenüber dem immer gleichen Datum von Weihnachten wie ein Nachteil aussieht, ist geschichtlich gesehen ein Vorteil: Wir kennen Tag und Stunde des Todes Jesu, allerdings auf der Basis des damals gültigen mondbezogenen Kalenders, sodass der Zeitpunkt von Karfreitag und Ostern in unserem System jedes Jahr anhand der Mondphasen neu festgelegt werden muss.</p>
<p style="margin-bottom: 0.35cm">Warum aber ist der Todestag Jesu, der 15. Nissan (so die alte Monatsbezeichnung) des Jahres 30 n.Chr. so in das Bewusstsein der Menschen eingegangen, dass sie ihn durch Jahrtausende hindurch bewahrt und weitergegeben haben? </p>
<p style="margin-bottom: 0.35cm">Das hat mit Ostern zu tun. Ein verängstigtes Häuflein Menschen, ihres Lebensmittelpunkts beraubt, erlebt: Die Geschichte Gottes mit Jesus von Nazareth ist am Kreuz nicht zu Ende. Er hat ihn von den Toten auferweckt. Im Licht dieses Geschehens erkennen sie: Schon die gesamte öffentliche Wirksamkeit von Jesus war eine Kampfansage an die Macht des Todes: Er machte gesund, holte aus dem Abseits, schenkte neues Leben und neuen Sinn. Das alles wurde durch seinen Tod in Frage gestellt. Denn welchen Sinn hatte es, das ihm nach zu tun, wenn am Ende eh nur ein großes, schwarzes Loch stand?</p>
<p style="margin-bottom: 0.35cm">Die Ostergeschichten der Bibel erzählen von überraschenden Erlebnissen der Jüngerinnen und Jünger und der zunehmenden Gewissheit: Jesus lebt. Nicht so, wie wir leben, sondern in einer anderen Sphäre. Eine genaue Beschreibung, wie das zugegangen ist, suchen wir vergeblich. Nur die umwerfende Wirkung verschafft Zugang zum umwerfenden Ereignis: Verängstigte Menschen fassen ungeahnten Mut, Frauen, die damals gesellschaftlich nichts zu sagen hatten, bezeugen: Jesus ist auferstanden, Fischer mit vorher engem Lebenskreis tragen die frohe Botschaft in alle Welt.</p>
<p style="margin-bottom: 0.35cm">Wie aber kann es bei uns Ostern werden? Jemandem durch ein verstecktes Geschenk eine schöne Überraschung zu bereiten, ist sicher nicht der schlechteste Hinweis auf den überraschenden Sieg des Lebens. Und wer die Einladung annimmt, die Auferstehung Jesu in einem Oster(nachts-)gottesdienst mitzufeiern, hat die Möglichkeit, dem größten Ereignis zwischen Himmel und Erde nahe zu kommen und seine überraschenden Auswirkungen im eigenen Leben zu erfahren. </p>
<p style="margin-bottom: 0.35cm">Schöne Osterfesttage wünscht Ihnen </p>
<p style="margin-bottom: 0.35cm">Ihr Dekan Wilfried Braun</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 19:52:00 +0100</pubDate>
			
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